Carl Roesch, Freskenzyklus im Kunsthaus Zürich,
1925
Fresko / Wandmalerei auf Gebäudewand
Kunsthaus Zürich
1925 erhält Roesch den Auftrag für die Ausmalung von Lünetten im neu gebauten Skulpturensaal im Kunsthaus Zürich. Das Projekt steht unter der Leitung des Architekten Karl Moser, einer der wichtigen Persönlichkeiten im Werkbund. Die Ergänzung erweitert den Bau von 1910 mit weiteren Ausstellungssälen, einer Bibliothek und einem Lesesaal.
Die gestellte Aufgabe ist schwierig und der Künstler findet keine überzeugende Lösung für die hochstehende Wandfelder. Die in bleichen Farben gehaltenen Jünglingsfiguren stehen in unmotiviert platzierten Lünetten, so dass sie wie in einem übergrossen Fries über den Skulpturen schweben und eine unglückliche Verdoppelung der im Raum stehenden Figuren bilden. Einige Jahre später werden die Malereien abgedeckt.
Kontaktadresse
Carl und Margrit Roesch-Stiftung
Markus Landert, Stiftungsratspräsident
Lachenstrasse 25a
8500 Frauenfeld